Unsere Themen & Schwerpunkte

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Partizipation

Das Gesundheitsnetz 360° (vormals Gesundheitsnetz 2025) beschäftigt sich seit 2017 mit der Frage: Was ist zu tun, damit die betroffenen Menschen (und ihre Vertrauenspersonen) vermehrt als Partner und Ressource in der Gesundheitsversorgung anerkannt werden? Denn die betroffenen Menschen sind die einzigen, welche die eigene Lebensqualität wirklich einschätzen können, den ganzen Krankheitsverlauf überblicken und sämtliche Behandlungen kennen. Deshalb müssen ihr Wissen und ihre Erfahrungen viel besser genutzt werden. Denn es ist vielfach belegt, dass (mehr) Partizipation zu besseren Resultaten führt, sowohl für die einzelne Person als auch für das ganze Versorgungssystem.

Am Vernetzungsanlass 2022 sind in Tischdiskussionen wertvolle Ideen für partizipative Projekte entstanden. Eine Arbeitsgruppe hat in der Folge das Projekt «Ich rede mit» entwickelt: Die Toolbox Gesundheit & Soziales liefert betroffenen Menschen (und ihren Vertrauenspersonen) Informationen und Instrumente, damit sie sich (stärker) in die eigenen Behandlung und Betreuung einbringen können. Adressaten der Toolbox sind ebenso Fachleute, die offen sind für die vermehrte und verstärkte Beteiligung der Patientinnen und Patienten.

Wir sind nun auf der Suche nach einem Pilotprojekt, bei dem ausgewählte Instrumente zur Partizipation eingesetzt werden (inkl. Basisinformationen und Handlungsanleitungen). Wer eine Idee für ein solches Pilotprojekt hat, meldet sich bitte bei Jean-Daniel Strub (jean-daniel.strub@gn360.ch) – vielen Dank!

Patientenorientierung

In einer Zukunftskonferenz des Gesundheitsnetzes 2025 (heute Gesundheitsnetz 360°) bewerteten die 70 Teilnehmer:innen die Patientenorientierung als zweitwichtigstes Handlungsfeld. In der Folge entwickelte eine Arbeitsgruppe den Leitfaden «Der Mensch im Mittelpunkt – mehr Lebensqualität dank mehr Patientenorientierung». Er soll dazu beitragen, dass die Gesundheitsversorgung konsequent auf die Bedürfnisse, Werte und Präferenzen der betroffenen Menschen abgestimmt wird. Eine Kurzform davon haben wir als 4-seitigen A5-Flyer für die interne und externe Verwendung gedruckt. Den Flyer können Sie kostenlos hier bestellen.

Mit dem Schwerpunkt «Partizipation» folgte ein nächstes Massnahmen-Paket: Die Ergebnisse der Online-Umfrage zu partizipativer Gesundheitsversorgung, die wir im Juni durchführten, finden Sie hier. Und hier die Aufzeichnung des Lunch Talks mit Karin van Holten, Co-Leiterin des Kompetenzzentrums Partizipative Gesundheitsversorgung, samt ihrer Präsentation und Instrumenten für erfolgreiche Partizipation. Der dritte Teil des Pakets war der Vernetzungsanlass am 6. September 2022. Bleiben Sie dran!

Vergütungsmodelle

Innerhalb von acht Sitzungen und zwei Jahren (2018-2019) haben die 13 Fachleute zwei Projekte erarbeitet.

  • Check your Risk: Risikobasierte, interprofessionelle Früherkennung. Das Projekt will mit gezielter Früherkennung von chronischen Krankheiten bessere medizinische Resultate bei höherer Lebensqualität erreichen und Folgekosten vermeiden (Umsetzungsplan).
  • Pflegepension: Niederschwelliges, integriertes Angebot für pflegerische Notfälle. Das Projekt will Hospitalisationen von älteren Menschen verhindern, die kurzzeitig – zum Beispiel wegen einer Grippe oder eines Harnweginfekts – intensivere Pflege benötigen. Dafür sollen betreute Übernachtungsplätze in Pflegeheimen geschaffen werden (Umsetzungsplan).

Die Umsetzungspläne bilden die Grundlage für Partner, welche die Pilotprojekte durchführen (Corona-bedingt frühestens ab 2023).

In der Startphase sind weitere Partner willkommen und die Finanzierung wird geklärt.

Psychiatrische Versorgung Akutsomatik

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